Das Unternehmen „DTEK“ hat Informationen über die Stromabschaltpläne veröffentlicht, die am Wochenende in der Ukraine in Kraft treten werden. Laut der Mitteilung werden am 13. Dezember in allen Regionen des Landes stundenweise Stromabschaltungen eingeführt, die mit den Folgen massiver russischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur verbunden sind.
Insbesondere in Kiew und der Region Kiew sind bis zu drei Abschaltperioden pro Tag geplant. Das bedeutet, dass die Einwohner der Hauptstadt bis zu 12 Stunden pro Tag ohne Strom auskommen müssen.
In der Region Dnipropetrowsk wurde ebenfalls erklärt, dass der Strom in allen Verbrauchsrunden abgeschaltet wird, wobei die Abschaltungen auf bis zu drei Mal pro Tag optimiert werden.
Situation in anderen Regionen
In der Region Odessa sehen die Abschaltpläne 2-4 Perioden pro Tag vor. Laut „Ukrenergo“ muss das Unternehmen sowohl stundenweise Pläne für Haushaltsverbraucher als auch Leistungsbegrenzungen für die Industrie einführen.
Die Energieexperten weisen darauf hin, dass die Dauer der Abschaltungen auf bis zu 12-16 Stunden pro Tag ansteigen kann, wenn sich die Situation mit dem Energiesystem nicht verbessert. Laut Vitaliy Zaychenko, dem Vorsitzenden von „Ukrenergo“, wird es Wochen dauern, um das Energiesystem nach dem Angriff wiederherzustellen.
Prognosen und Expertenkommentare
Experten weisen darauf hin, dass ein Anstieg des Defizits an Energieerzeugung zu längeren Abschaltungen in der Winterzeit führen könnte, insbesondere bei extremen Temperaturen. Derzeit wird in der Ukraine ein Stromverbrauch beobachtet, der die Erzeugungskapazitäten übersteigt.
Außerdem bestätigte die Premierministerin der Ukraine, Julia Swiridenko, dass es derzeit drei Runden von stundenweisen Abschaltplänen im ganzen Land gibt. Sie betonte, dass die Regierung Maßnahmen zur Verkürzung der Abschaltzeiten ergreift, jedoch Zeit und Ressourcen erforderlich sind.
Daher sollten sich die Ukrainer auf längere Perioden ohne Strom in den kommenden Tagen vorbereiten, da die Situation im Energiesystem angespannt bleibt.