Am Freitag, den 13. Februar, werden in der gesamten Ukraine Zeitpläne für stündliche Stromabschaltungen gelten. Diese Entscheidung wurde aufgrund der Folgen der russischen Raketen- und Drohnenangriffe getroffen, die die Energiesysteme des Landes erheblich getroffen haben. Das Unternehmen „Ukrenergo“ berichtete, dass sich die Situation im Energiesystem ändern kann, weshalb die Einwohner die offiziellen Seiten ihres regionalen Energieversorgers im Auge behalten sollten.
Stromabschaltpläne in den Regionen
Nach Informationen des Unternehmens „DTEK“ wird in der Region Odessa der Strom dreimal am Tag abgeschaltet, was für viele Verbraucher zu mehr als 12 Stunden ohne Strom führen wird. Eine ähnliche Situation ist auch in der Region Kiew zu beobachten, wo die Einwohner von 11 bis 16,5 Stunden täglich ohne Strom auskommen müssen.
In der Region Dnipropetrowsk werden ebenfalls dreimal am Tag Abschaltungen erwartet, und die Zeit ohne Strom kann länger als 12 Stunden sein. In der Region Lwiw werden nach mehreren Tagen strenger Zeitpläne einige Verbrauchsstellen den ganzen Tag über Strom haben, während andere für 3-4 Stunden abgeschaltet werden.
Reaktion auf russische Angriffe
In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar hat Russland einen massiven Angriff auf ukrainische Städte, insbesondere auf Kiew, mit Drohnen und ballistischen Raketen durchgeführt. Infolge dieser Beschüsse wurden Treffer in Wohngebäuden dokumentiert, die zu Notstromabschaltungen in mehreren Regionen führten.
Der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal stellte in seinem Telegram-Kanal fest, dass der Leistungsengpass weiterhin erheblich sei. Er forderte dazu auf, Strom sparsam zu konsumieren und betonte die Wichtigkeit der Bemühungen der Versorgungsunternehmen und Reparaturteams zur Beseitigung der Folgen der Angriffe.
Die Zukunft der Energieversorgung
Oleksandr Kharchenko, Leiter des Zentrums für Energiestudien, stellte fest, dass die Ukrainern bis zum Frühling auf eine stabile Stromversorgung hoffen können, aber die Abschaltpläne langfristig nur abgeschafft werden können.
Somit bleibt die Situation an der Energiefront kompliziert, und die Ukrainer müssen auf Abschaltungen vorbereitet sein, insbesondere angesichts der sich verschlechternden Wetterbedingungen, die in naher Zukunft erwartet werden.