In der Nacht und am Morgen des 7. Februar wurde die Region Lwiw durch einen großangelegten Angriff, der durch Raketen und Kampf-Drohnen verursacht wurde, getroffen. Laut Maxim Kozytskyi, dem Leiter der Militärverwaltung der Region Lwiw, gerieten kritische Objekte der Energieinfrastruktur ins Visier.
Es wurde festgestellt, dass einige Drohnen und mindestens zwei Raketen von den Luftabwehrkräften abgeschossen wurden. Allerdings führte der Angriff zu erheblichen Schäden. Kozytskyi betonte, dass „während der Alarm mehr als sechs Stunden dauerte, die Objekte der kritischen Energieinfrastruktur betroffen waren“.
Situation im Energiesektor
Durch den erfolgreichen Angriff auf die Energieanlagen blieben über 600.000 Abonnenten in der Region Lwiw ohne Strom. Kozytskyi forderte die Bewohner der Region auf, lebenswichtige Geräte aufzuladen, da die Stromausfälle länger andauern könnten. Auch im Dorf Dobrotwir blieben 6.000 Einwohner ohne Wasser und Wärme.
Derzeit arbeiten alle zuständigen Dienste an der Wiederherstellung der Versorgung. Im Dorf Staryi Dobrotvir brach aufgrund des Angriffs ein Feuer in einem Wohnhaus aus, das von den Rettungskräften gelöscht wurde. Glücklicherweise gab es keine Informationen über Verletzte oder Opfer.
Weitere Maßnahmen
Der Minister für Energie der Ukraine, Denys Shmyhal, rief zur Vorsicht auf und forderte die Bürger auf, sich auf mögliche längere Ausfälle vorzubereiten. Laut Informationen von Ukrenergo umfassten die Angriffe acht Regionen und führten zu einem erheblichen Leistungsengpass im Stromnetz.
Jetzt ist es notwendig, auf weitere Stromausfälle vorbereitet zu sein und die Empfehlungen der lokalen Behörden zu beachten.